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  <title>eurogeneration</title>
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  <description>Das Europa einer neuen Generation</description>
  <language>de</language>
  <pubDate>Sat, 21 Jun 2008 10:48:52 +02:00</pubDate>
  <copyright></copyright>
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    <title>Schluss mit Schlangestehen für Carla Bruni: Französin im Eilverfahren</title>
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    <pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:21:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;
Seit einem Monat versuche ich, per Mail und per Telefon, beim Pressebüro des Elyseepalastes herauszubekommen, was doch eigentlich einfach zu beantworten wäre: Was hat Madame Sarkozy für eine Staatsbürgerschaft?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als kleines Mädchen kam Carla Bruni Tedeschi, die aus dem Piemont stammt, mit ihrer Familie nach Frankreich. Trotzdem hat sie in den über dreißig Jahren, die sie jenseits der Alpen lebt, nie die französische Staatsbürgerschaft beantragt. Nicht einmal auf einer Wählerliste ist sie eingetragen, obwohl sie als EU-Bürgerin an den Kommunalwahlen teilnehmen dürfte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kürzlich erzählte die First Lady in Paris Match, dass es in Frankreich „einige Zeit bräuchte“, bis man die französische Staatsbürgerschaft bekäme, „auch wenn man viele Leute kennt“. Die Journalistin ergänzt: „Aber nun hat sie es geschafft. Endlich ist Schluss mit Schlangestehen für die Erneuerung der Aufenthaltserlaubnis.“ (Was für eine Aufenthaltserlaubnis, bitte schön? Sowas brauchen EU-Bürger doch schon lange nicht mehr)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bestätigung ihrer Einbürgerung lieferte dann ihr Mann höchstpersönlich: Im April in Tunis führte Nicolas Sarkozy seine Frau als „Neu-Französin“ ein.
&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;object width=&quot;420&quot; height=&quot;336&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.dailymotion.com/swf/x59cli&amp;related=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.dailymotion.com/swf/x59cli&amp;related=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;336&quot; allowFullScreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wie hat sie das nur gemacht? Bekam sie die Staatsbürgerschaft durch ihre Heirat, die ihr dann in wenigen Wochen das beschert hat, worauf andere vier Jahre warten? Oder wurde sie eingebürgert, weil sie schon über zehn Jahre in Frankreich lebt? Allerdings geht auch das den bürokratischen Weg und dauert für Normalsterbliche mindestens ein halbes Jahr. Aber da sie im Februar geheiratet hat und – laut Paris Match – Ende April schon die französische Staatsbürgerschaft in der Tasche hatte, wird man ihr wohl doch irgendwie entgegengekommen sein. Oder etwa nicht? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist Carla Bruni, die sogar im Kalender der Carabinieri als Aushängeschild Italiens zu bewundern war, also eine Französin. Aber, keine Sorge, Mamma Bruni hat gestern vor dem Spiel Italien gegen Frankreich versichert: „Meine Tochter ist natürlich für Italien, wie immer.“ Wenigstens hat sie uns Glück gebracht.
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Hallo, ich bin ein Virus aus Neapel</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/06/12/Ciao-sono-un-virus-di-Napoli</link>
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    <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:21:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/06/12/../public/eurogeneration/virusnapoli.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HALLO,
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ICH BIN EIN VIRUS AUS NEAPEL. AUS GRÜNDEN MANGELNDER ERFAHRUNG, TECHNISCHER UND WIRTSCHAFTLICHER MITTEL UND ...&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;&lt;strong&gt;... UND VOR ALLEM AUFGRUND MEINER UNERTRÄGLICHEN TRÄGHEIT BITTE ICH DICH, SELBST EINE DATEI DEINER WAHL AUF DEINEM COMPUTER ZU LÖSCHEN UND MICH AN EINE BELIEBIGE ADRESSE WEITERZULEITEN
.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;&lt;strong&gt;DANKE UND VIEL ERFOLG ...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Nachricht schwirrt seit einigen Tagen per Mail umher. Zumindest wir Neapolitaner versuchen sie mit Humor zu nehmen – auch wenn sich der Müll, ungeachtet der geistlichen Unterstützung, &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.ilsole24ore.com/art/SoleOnLine4/Italia/2008/06/rifiuti-berlusconi-napoli-sepe.shtml&quot;&gt;die Berlusconi von Kardinal Sepe erhält&lt;/a&gt;, weiter in unsere Straßen türmt ...&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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  <item>
    <title>EURO 2008: Die Seniorenmannschaft aus Italien</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/06/11/Euro-2008-Italia-squadra-piu-vecchia-Gerontocrazia-al-potere</link>
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    <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 13:23:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Geschichten aus Italien</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/./.italia_t.jpg&quot; /&gt; &lt;em&gt;Die herbe Niederlage am 9. Juni 2008 gegen Marco van Bastens holländische Mannschaft ist auch die einer &lt;/em&gt;squadra azzurra&lt;em&gt;, die in diesem Wettbewerb einen nicht gerade ruhmreichen Rekord hält: als älteste Mannschaft des Turniers.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Die herbe Niederlage am 9. Juni 2008 gegen Marco van Bastens holländische Mannschaft ist auch die einer &lt;em&gt;squadra azzurra&lt;/em&gt;, die in diesem Wettbewerb einen nicht gerade ruhmreichen Rekord hält: als älteste Mannschaft des Turniers. Donadonis Seniorentruppe ist im Schnitt 29,6 Jahre alt. Die Formation, die am Montag auf den Platz stand, zählte im Durchschnitt sogar mehr als 31 Jahre. Eine holländischen Freundin der Eurogeneration, &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://de.facebook.com/people/Anne_Van_Gemert/511263425&quot;&gt;Anne&lt;/a&gt;, hat dagegen das Durchschnittsalter der Holländer ermittelt: Die sind im Schnitt gerade mal 27,4 Jahre alt, darunter der 37jährige Torwart van der Sar (Ex-Juventus) und der  21jährige Jungstar Babel.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style_marging:=&quot;&quot; 0=&quot;&quot; auto;=&quot;&quot; display:=&quot;&quot; block;=&quot;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/italia.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Donadoni sieht darin, &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/sport/main.jhtml?xml=/sport/2008/06/11/sfnita111.xml&quot;&gt;auch wenn Journalisten ihn damit aufziehen&lt;/a&gt;, „kein Problem: Sie sind ja noch keine Sechzig ...“ Dabei ist das nicht nur eine Frage der fußballerischen Leistung. Bei dieser Europameisterschaft präsentiert sich das Italien von heute, in dem – sei es in der Gesellschaft oder in der Wirtschaft – die Alten das Sagen haben. Ein Manager ist hier mit Fünfzig noch ein „junger Mann“. Unter Dreißig ist jeder Student – auch wenn er mit 23 das Studium abschließt und arbeitet, wird er mit 28 noch nicht für voll genommen. Mit Dreißig beginnt die Praktikantenzeit, so dass man mit Vierzig immer noch im Hotel Mama wohnt. Ein Freund von mir ist gerade Dreißig geworden und muss sich, um als Manager einer großen Firma voranzukommen, ein Bärtchen wachsen lassen, damit er als Mittvierziger durchgeht – was nicht gerade zu seiner Glaubwürdigkeit beiträgt. So sieht das in Italien aus. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugegeben, in einem Punkt mag Donadoni Recht behalten: Im Fussball kann Erfahrung ein entscheidender Faktor sein. Warten wir also ab, wie sich die Sache auf dem Platz entscheiden wird. Trotzdem sieht es so aus, als sei das Fußball-Italien ebenso auf dem absteigenden Ast, wie das Land selbst. Und dabei sollen wir einfach nur zusehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;img-full&quot;&gt;&lt;em class=&quot;info-co&quot;&gt;Auf dem Foto die Weltmeistermannschaft von 2006. Leider ist damals die Zeit nicht einfach stehen geblieben (Foto:*blunight72*/Flickr).&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Diskriminierung oder Missverständnis? Italien sieht sich unter Beschuss</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/05/30/Spot-tedesco-razzista-e-catenaccio-politics%3A-quando-lItalia-si-sente-sotto-assedio</link>
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    <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 18:47:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Soll das die Eurogeneration sein?
&lt;/p&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/hE-ZaPpYapA&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/hE-ZaPpYapA&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie sollen wir diesen Spot verstehen?
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;1. Er ist &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.tgcom.mediaset.it/mondo/articoli/articolo415590.shtml&quot;&gt;rassistisch&lt;/a&gt; und aggressiv. So versteht ihn auch der italienische Botschafter in Berlin, Antonio Puri Purini, der seinen Protest öffentlich formuliert hat. Ebenso die Abgeordnete der demokratischen Partei (Pd) für die Auslandsitaliener in Deutschland, Laura Garavini, die zum &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.ilmessaggero.it/articolo.php?id=24960&amp;amp;sez=HOME_NELMONDO&quot;&gt;Boykott von Media Markt aufruft&lt;/a&gt;. Sie hatte tatsächlich Erfolg: Media Markt hat den Spot zurückgezogen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Er ist einfach nur lustig. Man muss nur eine Weile durch die Welt gereist sein, Freunde im Ausland haben, um zu erkennen, dass die paar Witze über die Italiener dem freundschaftlichen Miteinander in Europa keinen Abbruch tun.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Frage, Eurogeneration schließt sich natürlich der zweiten Antwort an und erklärt die trotzige Defensive, in die sich Italien in den letzten Tagen hineinmanövriert hat, für absolut unangebracht. Dennoch sieht sich das Land, und zwar von allen Seiten, unter Beschuss genommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das nicht nur durch die Werbung. Minister &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.repubblica.it/2007/12/sezioni/cronaca/sicurezza-politica-2/piano-antiromeni/piano-antiromeni.html&quot;&gt;Maroni&lt;/a&gt; will das Schengen-Abkommen, das europaweit freie Aus-und Einreise gestattet, neu verhandeln, um rumänische Einwanderer draußen zu halten. Man entrüstet sich über die weltweite Verwunderung angesichts der Bewältigungsversuche des italienischen Müllproblems. Dagegen hüllt sich die Demokratische Partei (Pd) in Schweigen, wenn es um die fremdenfeindlichen Tendenzen im neuen Sicherheitspaket oder um die Kungeleien der neapolitanischen Justiz geht. Auch im Pd fürchtet man sich vor den Rumänen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Donadoni&quot;&gt;Donadoni&lt;/a&gt; wird zwar alle Kräfte aufbieten, um die italienische Mannschaft mit dem nötigen Kampfgeist in die Europameisterschaft zu schicken. Dennoch hat das politische Italien hat bereits den Rückzug angetreten und geht in die Verteidigung. Hier ist &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Catenaccio&quot;&gt;&lt;em&gt;catenaccio&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; angesagt.&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/05/30/Spot-tedesco-razzista-e-catenaccio-politics%3A-quando-lItalia-si-sente-sotto-assedio#comment-form</comments>
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    <title>Die Post-Erasmus-Depression: Wer sie kennt, wird sie zu vermeiden wissen</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/03/28/Depressione-post-Erasmus-chi-la-conosce-la-evita</link>
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    <pubDate>Sun, 30 Mar 2008 20:06:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/ineuropa.bmp&quot; /&gt;In dieser Woche steht Eurogeneration Rede und Antwort in der Radiosendung &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.radio.rai.it/radio1/ineuropa/&quot;&gt;„In Europa“&lt;/a&gt; auf Radio Uno. In dem Gespräch mit Tiziana Di Simone geht es um die Post-Erasmus-Depression, zu der wir schon mehrere Beiträge veröffentlicht haben, nämlich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/15/Depressione-post-Erasmus&quot;&gt;Die Post-Erasmus-Depression&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/17/Ce-una-vita-dopo-lErasmus-fuori-dallItalia-Parola-di-Fiorella&quot;&gt;Flucht nach vorne: Es gibt ein Leben nach Erasmus&lt;/a&gt;. Das Interview mit Fiorella&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/02/02/Le-5-regole-doro-per-un-Erasmus-coi-fiocchi&quot;&gt;Fünf Lektionen für die Erasmusstudenten von morgen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Außerdem will ich Euch hier auf eine Reportage von Prune Antoine hinweisen, meiner französischen Kollegin – Kommentare sind, wie immer, erwünscht!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Post-Erasmus-Syndrom: Droht die Depression?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Erasmus = Party + Flirts non stop, und das alles in einem anderen Land. Doch wieder ‚zu Hause‘ verfallen viele Studenten in eine Art Depression, eine Mischung aus Nostalgie und Apathie. Heißt das, die Zeit der Unschuld ist vorbei?&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wer kennt das nicht, nach dem Ende der Erasmuszeit, dass einem das Leben zu Hause trist, die Heimatstadt hässlich, die Uni langweilig, das Fernsehprogramm öde und selbst die Freunde nervig erscheinen?“ So sagt Fiorella de Nicola, die ihre Abschlussarbeit im Fach Soziologie zur &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.sodeni.it/erasmus/nota.html&quot;&gt;Anthropologie des Erasmusstudenten&lt;/a&gt; verfasst hat. Was sie über das „Post-Erasmus-Syndrom“ herausgefunden hat, spricht für sich.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schwierige Landung&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Das Auslandsjahr ist eine sehr intensive Zeit, voller neuer Erfahrungen und Begegnungen, und gibt einem das Gefühl, ein bisschen „besonders“ zu sein“, so erklärt Aurélie aus Orléans, die längere Zeit in Newcastle gelebt hat. „Wieder zu Hause sieht alles viel zu einfach und langweilig aus, es fehlt das Neue, das einen die gesamte Erasmuszeit über begleitet hat.“ Juliane, die zum Sprachenstudium in Glasgow gewesen ist, ergänzt: „Wir kommen zurück und alles ist genau gleichgeblieben. Aber wir haben uns komplett verändet.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2007 kann das Erasmusprogramm, das bekannteste Austauschprogramm für Studenten in der EU, auf zwanzig erfolgreiche Jahre zurückblicken. Eineinhalb Millionen Studenten sind losgezogen in ein anderes Land, die teilnehmenden Universitäten finden sich in allen Ecken und Enden des Kontinents und endlich funktioniert auch die Anrechnung der Studienleistungen innerhalb Europas. Ein einziger, eher negative Aspekt taucht in der offiziellen Statistik jedoch nicht auf: Ist die „Zeit der Wunder“ einmal vorbei, fällt ein Großteil der Studenten in ein emotionales Loch. So mancher entzweit sich mit den Freunden von damals, weil diese die Erfahrungen oder auch das idealisierte Bild des jeweils anderen Landes nicht teilen können oder wollen. Diese Schwierigkeiten, wieder im Alltag zu landen, nach einem Jahr dolce vita zwischen Fiesta und Wodka, führen in einzelnen Fällen zu ernstzunehmenden Depressionen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Wegfahren ist leichter als zurückkehren“&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Erasmus stellt heute eine Art Initiationsritus dar,“ bestätigt Christophe Allanic, klinischer Psychologe und Spezialist für Auslandserfahrungen. „Die Heimatstadt und die Eltern zu verlassen und sich in einer fremden Umgebung, mit anderen, zurechtfinden zu müssen, ist eine Probe“. Und wenn man diese bestanden hat, steht mit der Rückkehr eine weitere bevor. „Wegzufahern ist wesentlich leichter als zurückzukehren“, warnt Allanic.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wer einmal unabhängig war, kehrt nicht so leicht ins Nest zurück“, sagt Domenico, 28 Jahre, Präsident der Studentenorganisation &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://planeterasmus.net/&quot;&gt;„Planeterasmus“&lt;/a&gt;. „Am schlimmsten ist es für diejenigen, die in einer kleinen Stadt leben und vorher noch nie weg von Zuhause waren“, fügt er hinzu. Dann ist erst einmal Schluss mit „Tiramisù-, Tortilla- und Quiche-Lorraine-Abenden“, mit alkoholgetränkten Diskussionen auf Polnisch oder Italienisch, mit Wohnen im Stil der Auberge Espagnole!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Man muss sich wieder an die Normalität gewöhnen“, sagt Mina, 21 Jahre. Das heißt auch, dass die Entschuldigung wegen Sprachschwierigkeiten nicht mehr zählt, dass man eben nicht mehr einfach „anders“ ist, keine exotische Seltenheit mehr, sondern einer wie jeder andere.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fremd in der Heimat&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werden die Studenten mit dieser deprimierenden Erfahrung alleine gelassen, fühlen sie sich oft fremd in ihrem eigenen Land und manchmal sogar innerhalb ihrer Familie, die die Bedeutung des Auslandsjahres nicht in dem Maße begreifen kann. „Wie soll ich eine so intensive Erfahrung in ein paar Sätzen beschreiben?“ fragt Pauline, 21 Jahre, von denen sie eines in Irland verbracht hat. Unterstützung erhalten viele Studenten von Organisationen für Ex-Erasmus, die „International Partys“ veranstalten oder sich gleich als &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=A&amp;amp;Id=856&quot;&gt;‚Euro-Paar‘&lt;/a&gt; zu versuchen. Das alles in der Hoffnung, die goldene Zeit wiederzubeleben. Agnieszka Elzbieta Dabek, die Generalsekretärin des Erasmus Student Network (&lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.esn.org/&quot;&gt;ESN&lt;/a&gt;), bestätigt: „Viele ehemalige Erasmus melden sich bei uns, um ihre Erfahrungen weiterzugeben oder internationale Treffen zu veranstalten. Sie versuchen damit, ihr persönliches Erasmusgefühl am Leben zu erhalten“. Domenico hält es für „illusorisch“, hier auf Gemeinsamkeiten zwischen Ex-Erasmus und Erasmus-Neulingen zu spekulieren. „Am Ende bleiben die ausländischen Teilnehmer in ihrer eigenen Gruppe, anstatt sich mit den Einheimischen auszutauschen.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem ist diese Art der „Trauerarbeit“, zwischen Depression und Idealisierung „absolut normal“, meint Allanic. Zumindest wenn sie nicht länger als einige Wochen dauert. In Wirklichkeit zeigen diese sentimentalen Phasen den Übergang ins Erwachsenenleben an und damit den Verlust eines kindlichen Ideals. „Alles ist darauf ausgerichtet, die jungen Menschen in Europa zu einem Auslandsaufenthalt zu ermutigen, das ist bestens organisiert. Aber an das „Danach“ hat keiner gedacht“, kritisiert Allanic.
Hier sind die Universitäten gefragt: Sie sollen sich um die Rückkehr ihrer Studenten kümmern, sie auch in diesen Übergangsphasen begleiten, „ohne die die Erfahrung auch in einer Katastrophe enden kann. Schließlich sind es die Erwachsenen, die den Jungen beim Erwachsenwerden helfen sollen.“&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/03/28/Depressione-post-Erasmus-chi-la-conosce-la-evita#comment-form</comments>
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  <item>
    <title>Gordon Brown: so vorsintflutlich wie die englischen Steckdosen!</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/03/07/Dio-stramaledica-le-prese-inglesi</link>
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    <pubDate>Tue, 18 Mar 2008 11:20:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Der 5. März war ein besonderer Tag: Ich habe ihn in London verbracht – London zur Zeit Gordon Browns des Ersten. Kurz zuvor hatte dieser in einer  hitzigen Debatte im Parlament das von Blair angekündigte Referendum über die Europäische Verfassung abgelehnt, weil sie nun als Lissabon-Vertrag firmiert. Bekanntlich unterscheidet dieser sich nicht wesentlich vom alten Verfassungsvorschlag, aber die New Labour – und mit ihr die autistisch veranlagten politischen Eliten des Alten Kontinents – bestätigt hier nur die Linie der Euroskeptiker.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030508_008_s.jpg&quot; /&gt;Aber der 5. März war trotzdem ein schöner sonniger Tag. Ich mache also einen Spaziergang vom Bahnhof St. Pancras zur Old Street. Hier links ein Graffiti am Trafalgar Square, mit Big Ben im Hintergrund.
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/sole.bmp&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders auffällig: Die Engländer scheinen das Licht nicht gewöhnt zu sein, die italienischen Turistinnen haben bereits die unvermeidliche Sonnenbrille ausgepackt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich treffe einen alten Studienfreund und echten Babelianer der Eurogeneration, Alberto, der eine &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://unltdworld.com/&quot;&gt;Community für Unternehmen im sozialen Interesse&lt;/a&gt; leitet. Chapeau! Als ich ihm cafebabel.com vorführen will, scheitert das – wie so oft – an den englischen Steckdosen. Immer diese vorsintflutlichen Kommunikationsbarrieren!
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030508_015_s.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Später bin ich mit Annette aus der Londoner Lokalredaktion von cafebabel.com verabredet, die auch Mitveranstalterin der Diskussionsrunde an der London School of Economics ist, an der ich teilnehmen werde: &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.cafebabel.com/de/evts/event.asp?T=A&amp;amp;Id=567#item1&quot;&gt;„Neue Medien und Demokratie in Europa“&lt;/a&gt;. Bei einem Abstecher in den Supermarkt stelle ich fest, dass die Preise in London weit niediger sind als zu Zeiten vor der Einführung des Euro in Italien, als ich nach dem Abitur zwei Monate in England war. Aber wahrscheinlich sind die Preise bei uns einfach gestiegen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030508_013_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen wunderbaren Abend aus dieser Zeit, an dem ich mit meinem Kumpel Luca, einem schottischen Yuppie und einer Reihe Passanten Musik genau vor diesem Geschäft in Covent Garden Musik gemacht habe. Heute heißt es kurioserweise „French connection“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Covent Garden, in Neal‘s Yard, gibt es ein &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.nealsyardsaladbar.com/&quot;&gt;Lokal, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint&lt;/a&gt;. Dort treffe ich Zsofia, eine Ungarin, die am College of Europe studiert hat und nun als Pressereferentin des &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.ecfr.eu/&quot;&gt;European Council on Foreign Relations&lt;/a&gt; arbeitet, ein neues Studienzentrum, das von George Soros gesponsort wird und als „erster paneuropäischen Think-Tank“ bezeichnet wird.
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030508_010_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Seitenstraße von Neal‘s Yard finde ich diesen schönen Satz, der meiner Reise ein bisschen Magie verleiht: „Lebe das Leben, wie du es dir erträumt hast“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030508_014_s.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht entgehen lassen solltet Ihr Euch diesen sympathischen Gelegenheitsphilosophen.
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030608_001_s.jpg&quot; /&gt;Nach der Diskussion, in der mich vor allem Andreas, der Autor des Euroblog Kosmopolit, sehr beeindruckt, verlagern wir uns in den Pub und danach zu Annette nach Hause, wo ich einen Schnappschuss von ihrem Nachttisch mache: vier Bücher in vier verschiedenen Sprachen. Tja, so gehört sich das für die Babelianer.
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/London/.Photo_030608_004_s.jpg&quot; /&gt;Am nächsten Morgen treffe ich in der Nähe des neuen Bahnhofs von St. Pancras, von wo mein Eurostar nach Paris startet, noch auf diese skurrile Person.
Ein letzter Gruß aus swinging London.</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Erasmus in Budapest: Tipps und Tricks</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/02/28/Erasmus-in-Budapest%3A-tips-and-tricks</link>
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    <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 00:08:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Erasmus City-Guide</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Eurogeneration präsentiert: den „Erasmus City-Guide“! In unserer neuen Reihe zeigen wir Euch die schönsten Städte Europas – aus der Perspektive derer, die sie als Erasmusstudenten kennen gelernt haben. Ihre Darstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll mehr ein kurzer Erfahrungsbericht sein, den Ihr kommentieren oder ergänzen könnt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Woche zeigt uns Roberto Yanguas &lt;em&gt;sein &lt;/em&gt;Budapest, wo er vor zwei Jahren sein Erasmusjahr verbracht hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.budapest_erasmus_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wohnungssuche: Wohnungsvermittlung&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man die Sprache nicht kann, ist das wahrscheinlich das größte Problem. Da es in Budapest selbst nur wenige Studentenwohnheime gibt, sollte man sich hier an eine Wohnungsvermittlung wenden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Budapest besteht aus den Stadteilen Buda und Pest, die in mehrere Bezirke unterteilt sind. Ich wohne im sechsten Bezirk, der neben dem fünften und dem siebten zum Wohnen am besten ist. Der achte Bezirk ist gefährlich, den sollte man meiden. Überhaupt gilt: Wenn Ihr als Erasmus da seid, ist Pest besser als Buda.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;An der Universität: Nur nicht zuviel studieren&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe Jura studiert, an der Peter Pazmany University. Die Kurse wurden alle auf Englisch gehalten, wobei die Profs die Sprache unterschiedlich gut beherrschen. Wer als Erasmusstudent nicht unbedingt viel studieren will, ist hier gut aufgehoben: Meistens muss man nur eine kleine schriftliche Arbeit abgeben. Prüfungen gibt es fast gar nicht – ich habe gerade mal eine gemacht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sporthallen sind geschlossen, aber bei schönem Wetter kann man auf Margherite Island gut draußen kicken.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die drei besten Adressen&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Bier mit Freunden im Szimpla (mein Lieblingslokal). Man kann es schlecht beschreiben ... Es ist dekadent, alt und schmutzig – aber mir gefällt‘s.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Erholung in die Therme von Szechenyi. Einen ganzen Tag lang Sauna, Whirlpool und Dampfbad für 8 EUR. Danach fühlt man sich wie neu geboren! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht verpassen: Ristorante Paprika (in der Nähe von Szechenyi) oder Stex Haza. Ich empfehle Gulaschsuppe und Hühnerbrust mit drei Sorten Käse. Oder eben Schweinekotelett Carpatian style. Unglaublich lecker!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abends: Tischfußball und eine Verabredung mit der Polizei&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erasmusstudenten gehen immer in Morrison‘s Pub in der Nähe der Oper - dort ist Mittwochs Karaoke, das lieben die Ungarn - oder ins Old Man‘s Pub (in der Nähe der Erszebet körut und vom Szimpla). Dann gibt es noch das Szoda, das Sark, ... Passt auf Eure Klamotten auf: Die verschwinden manchmal auf mysteriöse Weise.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erasmuspartys finden meistens zuhause statt. Am besten ruft man vor der Party bei der Polizei an und gibt Bescheid. Dann haben die Nachbarn später nichts zu sagen: War alles angemeldet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ungarn sind verrückt auf Tischfußball: Einfach eine Münze auf den Tisch legen und warten, bis Du dran bist. Der Gewinner bleibt übrig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Drogen muss man aufpassen, das gibt Probleme mit der Polizei. Gilt für Kokain wie auch für Haschisch. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine großartige Erfahrung, die ich auf jeden Fall empfehlen kann!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kennst Du Budapest anders? Oder hast Du eine Frage an Roberto? Wer will, kann auch einen Blick auf den &lt;/em&gt;&lt;a style=&quot;font-style: italic;&quot; hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://budapest.cafebabel.com/en/&quot;&gt;Budapest-Babelblog&lt;/a&gt;&lt;em&gt; werfen. In der nächsten Woche geht es nach Portsmouth, England.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Mark Lenders, Wau wau und die Küsschen</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/02/10/Mark-Lenders-bau-bau-e-il-bacetto</link>
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    <pubDate>Mon, 11 Feb 2008 10:50:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Die Frage des Tages: Wenn sich Babelianer im Ausland über sogenannte „kulturelle“ Differenzen austauschen – welche sind ihre Lieblingsthemen? Hier die Top Five der beliebtesten Sujets – nicht ohne eine Prise Selbstironie, versteht sich:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/derrick.jpg&quot; /&gt;&lt;strong&gt;1. Zeichentrickfilme&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus der Reihe: „Japan vereint Europa“. „Holly e Benji“ in Italien, in Frankreich bekannt als „Olive et Tom“, in Deutschland einfach „Die tollen Fußballstars“ – Fußball und kein Ende. Das aufregende Auf und Ab während des Spiels. Die Derrick-Zwillinge mit ihren Hasenzähnen. Mark Lenders mit den aufgekrempelten Ärmeln als ‚Retter der Gerechten‘. Ach ja, wie war es schön...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Tiergeräusche&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist doch immer wieder amüsant, festzustellen, dass der Hund in Deutschland „Wau, wau!“ und in Frankreich „Ouaf, ouaf!“ macht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Begrüßungsrituale&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Franzosen geben sich Küsschen, aber nur jeweils Frauen untereinander und die Männer untereinander. Bei Italiener wird hingegen nur ‚geküsst‘, wenn man sich kennt, und dann erst links und dann rechts (Verwechslungen führen da immer wieder zu peinlichen ‚Zusammenstößen‘ ...). In Genf sind es immer drei Küsschen. In Deutschland tut es meist auch ein kumpelhafter Schlag auf die Schulter... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Wann wird gegessen?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spanier essen erst um drei zu Mittag. Die Mailänder um halb eins. Die Neapolitaner um zwei.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Regierungssysteme&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann sein, dass du als Spanier die diversen (Un-)Abhängigkeitsverhältnisse im Parlament selbst nicht ganz durchschaust. Kann sein, dass du als Franzose die „Demonarchie“ mit ihrem „Präsendentenkönig“ als nationale Spezialität erkennen musst. Kann sein, dass während deines Erasmusjahrs zuhause die „Kise“ anbricht und du dich auf einmal für das Parteienchaos und den Auftritt von Clemente Mastella verantworten sollst.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer dasselbe? Kann schon sein. Aber wer lässt sich schon den Spaß entgehen, mit dem Rest Guinness auf den Lippen von Mark Lenders zu schwärmen und dabei die Reihenfolge der Küsschen zu verwechseln?&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Fünf Lektionen für die Erasmusstudenten von morgen</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/02/02/Le-5-regole-doro-per-un-Erasmus-coi-fiocchi</link>
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    <pubDate>Sun, 03 Feb 2008 00:18:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Viele Tausend Studentinnen und Studenten aus ganz Europa sind wieder zu neuen Ufern aufgebrochen: in eine andere Stadt in einem anderen Land, wo sie ein Erasmus-Semester verbringen werden. Eurogeneration gibt ihnen – oder Euch! – ein paar Tipps mit, damit dieser Aufenhalt nicht nur erfolgreich, sondern auch unvergesslich sein wird! (So wie mein Erasmus-Jahr in Strasburg - wo wir uns die &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://www.aubade.com/lecons/&quot;&gt;Lektionen&lt;/a&gt; der Firma Aubade auch nicht haben entgehen lassen.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.marina2_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erste Lektion&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Integriert Euch...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Rom nannte man sie die spanische Mafia. Gemeint waren diese Horden von Spaniern, die am Samstag Abend durch die Stadt irren und nie eine Kneipe finden, in die alle hineinpassen. Meist endete das Ganze in einem altbekannten Botellón – es gibt Tortilla und am Ende liegen alle mit vollem Bauch in der Ecke. Ich kenne mich da aus, denn ich war einmal als einziger Italiener mit einer dieser Gruppen im Rom unterwegs. Bitte, Leute, so nicht. Auch die Italiener, stolz wie sie sind auf die Fettuccine della Mamma, neigen übrigens zum Tortilla-Syndrom.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Leute vor Ort kennenzulernen
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;sucht Euch eine Wohnung, die Ihr mit einheimischen Studenten teilt,
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;geht zum Uni-Sport
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;oder eben an die Uni...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zweite Lektion&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;... behaltet ruhig Euren Akzent.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Integration heißt nicht: Assimilation. Ihr müsst die Landessprache nicht akzentfrei beherrschen. Übertriebene Anpassung wirkt oft sogar lächerlich. Meistens merkt man ja doch gleich, wo Ihr herkommt. Ein bisschen Exotik ist schließlich interessant. Organisiert ein Abendessen und führt den Anderen Eure heimische Küche vor. Bringt Eure Musik mit (Ihr müsst ja nicht vorsingen...). Und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dritte Lektion&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorurteile sind Nachteile
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seid vorsichtig mit Stereotypen: sowohl was Eure Heimat als auch was die Stadt angeht, in der Ihr zu Gast seid. Die meisten Vorurteile lassen sich vor Ort relativieren. Und Achtung: Eine bestimmte Stadt ist nicht repräsentativ für das ganze Land – wenn Ihr in Paris seid, kennt Ihr vielleicht Paris, aber nicht gleich ganz Frankreich. In Korsika oder in den Pyrenäen sieht es anders aus. Und als Erasmus-Student ist es nochmal anders. Was für paradiesisch scheint, kann für die Einheimischen die Hölle sein. Also hütet Euch vor den üblichen Sprüchen, die Leute nach vermeintlichen Kochkünsten ('Nicht mal Pasta können sie machen') oder sehr allgemeinen Charaktereigenschaften ('Die sind alle kühl und nordisch - oder eben zu heißblütig') zu klassifizieren suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vierte Lektion&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werdet aktiv – auch außerhalb der Uni!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du interessierst Dich für Journalismus? Vielleicht gibt es vor Ort eine Studentenzeitung, an der Du mitarbeiten kannst! Oder willst Du lieber etwas im sozialen Bereich machen? Da gibt es in jeder Stadt eine Menge Möglichkeiten, aktiv zu werden! Viele neue Bekanntschaften, die Sprachpraxis, das alles bekommt man auch auf den Erasmus-Partys. Aber hier habt Ihr die Chance, etwas Neues, Eigenes aufzubauen. Ihr wisst ja, auch cafebabel.com ist so eine Erasmus-Idee!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fünfte Lektion&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht im Kopf „zu Hause“ bleiben!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft beginnt der Erasmus-Aufenthalt mit Heimweh. Das wird nicht besser, wenn Ihr alle zwei Monate „nach Hause“ fahrt (bald werdet Ihr nicht einmal mehr genau wissen, &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/30/Vado-o-torno-Il-dilemma-del-migrante&quot;&gt;wo das ist&lt;/a&gt;), dreimal am Tag dort anruft (dabei können die Daheimgebliebenen mit Euren enthusiastischen Erzählungen wenig anfangen) und mental immer „online“ sein, anstatt „abwesend“. Stürzt Euch in das neue Abenteuer – nur so könnt Ihr es voll auskosten!
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/02/02/Le-5-regole-doro-per-un-Erasmus-coi-fiocchi#comment-form</comments>
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      </item>
    
  <item>
    <title>Der Pizzabäcker und sein Pass oder: Die Mission der E-Migranten</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/01/07/Quel-pizzaiolo-col-passaporto-nella-testa-e-il-dovere-di-noi-e-migranti</link>
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    <pubDate>Sat, 12 Jan 2008 00:39:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.pizza1_s.jpg&quot; height=&quot;162&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;Seit 1970 arbeitet Massimo in Paris als Pizzabäcker. Damals musste er noch jedes Mal seinen Pass vorlegen, wenn er zwischen Italien und Frankreich hin- und herfuhr. Genauer: um ein- und wieder auszureisen. Denn das war immer eine aufwändige Sache, nicht so wie heute. Für Massimo aber scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. „Nach Neapel? Da fahre ich alle zwei oder drei Jahre mal wieder hin. Aber länger als eine Woche halte ich es da nicht aus. Das letzte Mal habe ich niemanden mehr getroffen, alle Straßen in den Quartieri Spagnoli waren verwaist. Dann habe ich gehört, dass sie alle verhaftet worden sind.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das mag ein eher extremer Fall sein, aber dennoch: Für viele Einwanderer und Gastarbeiter scheint es, als hätte es Reisefreiheit, Schengen, der Euro, Billigflüge, Hochgeschwindigkeitszüge, Skype – also etwa zwanzig Jahre Eurevolution und Globalisierung – überhaupt nicht gegeben. Dass jemand, ob aus Lust und Laune oder aus Notwendigkeit, einfach woanders hinzieht, spontan verreist oder sich auf die E-Migration beschränkt, damit können sie nichts anfangen. E-Migranten, ja, das passt auf uns: Heute, wo das „e“ zur „E-Mail“ passt und das lateinische „ex“ in Vergessenheit geraten lässt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.pizza2_s.jpg&quot; height=&quot;169&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;Aber zurück zu Massimo. Während er, ganz traditionell, seine Pizza zubereitet (auch wenn die Mozzarella aus Frankreich kommt), trällert er neapolitanische Schlager aus den Fünfziger Jahren – und das mit der herzerweichenden Leidenschaft einer Laura Pausini zu ihren besten Zeiten („Marco se n‘è andato...“) sowie eines Eros Ramazzotti mit dem unvermeidlichen Dauerschnupfen („Ed ho imparaaatoo che nella vitaaaa...“). Trotzdem schleicht sich ab und zu ein französisches Wort dazwischen und es entsteht ein Gemisch, ähnlich dem wenig appetitlichen seiner geschmacklosen Tomatenpampe mit den traurigen, essigtriefenden Artischocken, die er eben aus einer Schachtel aus Wer-weiß-wo fischt. Zu Weihnachten hat mir mein Vater ein italienisches Wörterbuch geschenkt, weil er der Meinung ist, ich hätte mein Italienisch verlernt. Dabei macht er Fehler, die weit gravierender sind die von uns E-Migranten – aus Rache dafür lade ich dich bei deinem nächsten Besuch zu Chez Massimò ein, Papa.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.pizza3_s.jpg&quot; height=&quot;175&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;Und wenn Massimo mal in der community von cafebabel.com vorbeischauen würde oder auf corriere.it? Wenn er das Festival von Sanremo verfolgen würde (auch wenn das eine ziemlich deprimierende Angelegenheit ist) oder sich wenigstens einen Wochenendtrip nach Venedig leistet, damit er Italien einmal von einer anderen Seite sieht? Wäre das nichts? Wenn alle Gastarbeiter – auch die Spanier in Frankreich, die Portugiesen oder die Türken in Deutschland – sich der europäischen Dimension ihrer Existenz bewusst würden, könnte die Eurogeneration einen wichtigen Verbündeten gewinnen für ihre Mission: einen &lt;em&gt;modus pensandi&lt;/em&gt; von europäischem, ja babelischem Ausmaß durchzusetzen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.pizza4_s.jpg&quot; height=&quot;169&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;Also, liebe Leser von Eurogeneration, liebe E- und Ex-Migranten, wenn ihr das nächste Mal jemanden wie Massimo trefft: Erklärt ihm, dass die Welt sich verändert hat und dass eine bunte Mischung besser schmeckt als der alte Einheitsbrei.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S. Da fällt mir wieder ein ganz anderer &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/02/Capperi-che-eurogeneration&quot;&gt;Pizzabäcker&lt;/a&gt; ein...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Anmerkung: Die Namen Massimo und Chez Massimò habe ich erfunden.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fotos: Veronica ArtMusic&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Napolistan</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/01/08/Napolistan</link>
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    <pubDate>Wed, 09 Jan 2008 20:00:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://cafebabel.com/photos/economistJoin.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Mord an Benazir Bhutto nennt&lt;em&gt; The Economist&lt;/em&gt; Pakistan den gefährlichsten Ort der Welt. Aber mit seinen 115.000 Tonnen Müll, die unter freiem Himmel lagern, den wiederholten Zusammenstößen der Polizei mit verschiedenen Kriminellen, seinen Politikern unter Korruptionsverdacht könnte es ebensogut Neapel sein. Wie konnte es soweit kommen? Und wer ist dafür verantwortlich? Wie werden die anderen europäischen Länder mit ihrem Müllproblem fertig? Und wieso schafft Neapel das nicht? Eurogeneration und cafebabel.com eröffnen dazu jetzt die Diskussion – und zwar mit einer Provokation. Uns reicht es nämlich, uns Ex-Neapolitanern, E-Migranten und Babelianern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie wir trotzdem die nötige Ironie nicht verlieren, zeigt uns Giulio Finotti in einem Video, das er für Beppe Grillo produziert hat. So sieht‘s aus, in Neapel.&lt;/p&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/HdYTEPo2wMI&amp;rel=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/HdYTEPo2wMI&amp;rel=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bearbeitung des&lt;/em&gt; Economist&lt;em&gt;-Titelblatts von Cédric Audinot.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/object&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Depression in Italien? Die New York Times hat recht</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/12/14/La-verita-sullItalia-Leggete-il-New-York-Times</link>
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    <pubDate>Sat, 15 Dec 2007 10:50:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2732_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich hat unser besonders &quot;n(e)apolitanischer&quot; Präsident - Giorgio Napolitano - bei seinem Amerikabesuch versucht, das düstere Bild, das die New York Times von seinem Bel Paese gezeichnet hatte, ein wenig aufzubessern. &quot;Italien ist ein starkes Land, auf das man auf jeden Fall zählen kann. Man muss vielleicht nicht übermäßig optimistisch sein - aber, was die &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.corriere.it/politica/07_dicembre_13/napolitano_replica_usa_f5217b56-a9ad-11dc-b997-0003ba99c53b.shtml&quot;&gt;New York Times in ihrem Artikel&lt;/a&gt; verbreitet, ist reine Sensationshascherei.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was behauptet denn die &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.nytimes.com/2007/12/13/world/europe/13italy.html?_r=3&amp;amp;pagewanted=4&amp;amp;oref=slogin&quot;&gt;New York Times&lt;/a&gt;? Zumindest hat sie nichts dazu erfunden: Dass Italien über kurz oder lang von Spanien überholt wird, was das Bruttoinlandsprodukt angeht. Dass 11% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt. Dass die beiden Enthüllungsbücher, La Casta und Gomorrha (siehe &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.cafebabel.com/it/article.asp?T=A&amp;amp;Id=2818&quot;&gt;unser Interview mit Roberto Saviano&lt;/a&gt;), ein zutreffendes Bild der aktuellen Misstände zeichnen. Und dass die Italiener in ganz Westeuropa das unzufriedenste Land sind, wie eine &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.admin.cam.ac.uk/news/press/dpp/2007041601&quot;&gt;Erhebung der Universität Cambridge&lt;/a&gt; bestätigt - durchgeführt hat sie ein Italienerin, Luisa Corrado.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2767_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;Daneben spricht das Blatt vom Times Square (auf dem Foto ein Blick in das Büro von David Mc Craw, einem der stellvertretenden Chefs) ein Thema an, das speziell die Eurogeneration betrifft: Es gibt ganz klare Generationenunterschiede. Im Artikel wird der Blogger Mario Adinolfi zitiert: &quot;Hier in Italien wäre es undenkbar, dass ein paar Dreißigjährige in einer Garage ein Projekt wie Google aufziehen.&quot; Dabei müssen wir Adinolfi korrigieren: Larry Page und Sergei Brin waren gerade mal um die Zwanzig, als sie die erste Suchmaschine der Welt aus der Taufe hoben. Und es sind gerade die Jungen - &quot;die gut ausgebildeten, die viel reisen und sich im Internet auskennen&quot; - die den Wechsel einleiten könnten, von dem der Autor des Artikels spricht, &quot;aber nur, wenn sie die Generation, die heute an der Macht ist, ablösen.&quot; Viele von diesen jungen Leuten verlassen aber - immer noch - lieber gleich das Land. Da sollte Napolitano der Realität ins Auge sehen: Italien entwickelt sich mehr zurück als nach vorn. Die &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.corriere.it/appsSondaggi/votazioneDispatch.do?method=risultati&amp;amp;idSondaggio=1649&quot;&gt;Umfragewerte, die der Corriere della Sera veröffentlicht hat&lt;/a&gt;, bestätigen das: Über 90% der Italiener stimmen dem Bericht aus den New York Times zu. Reine Sensationshascherei, sagt der Präsident dazu.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    
    
    
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  <item>
    <title>Ab 2008 heißt es: Ade Schreibmaschine!</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/12/13/Macchina-da-scrivere-addio-per-i-giornalisti-Nel-2008</link>
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    <pubDate>Fri, 14 Dec 2007 21:30:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/macchinascrivere.jpg&quot; /&gt;Es klingt beinahe surreal. Als Monica, eine Babelianerin, die hier in der Redaktion mitgearbeitet hat, mir das im Sommer erzählt hat, habe ich ihr nicht geglaubt: Wer in Italien das staatliche Examen für Journalisten machen will, schreibt dies – so bestimmt das noch aus faschistischen Zeiten stammende Pressegesetz – auf der Schreibmaschine. Genau, auf diesem lärmigen alten Ding, das ohnehin nur noch schwer aufzutreiben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun hat der Ausschuss für kulturelle Angelegenheiten im Parlament einen &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.corriere.it/cronache/07_dicembre_12/esame_giornalisti_computer_24092ce2-a8dd-11dc-8e86-0003ba99c53b.shtml&quot;&gt;Gesetzesvorschlag&lt;/a&gt; von Pino Pisicchio, der eigentlich dem Justizausschuss vorsteht, angenommen, der die Schreibmaschinenvorschrift abschafft und Computer für die Prüfungen einführt. Willkommen im digitalen Zeitalter!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diese erfreuliche Neuigkeit hin könnten wir doch auch gleich die Journalistenkammer abschaffen. Kürzlich habe ich an einer Sendung auf France Inter teilgenommen, &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://www.radiofrance.fr/franceinter/em/transeuropeenne/&quot;&gt;Traneuropéenne&lt;/a&gt;, und als die Rede auf die Akkreditierungen kam, fiel auf, dass es Journalistenkammern nur noch Italien und in Portugal gibt. Und jetzt, wo auch das Symbol für den altmodischen angestaubten Journalismus abgeschafft wird, wozu brauchen wir da noch die Kammer?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Foto: Mark_66it&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Der Fall Meredith: Schluss mit der Anti-Erasmus-Propaganda!</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/12/07/Omicidio-Meredith-basta-con-la-fatwa-anti-Erasmus</link>
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    <pubDate>Sat, 08 Dec 2007 02:03:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Ideen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.erasmus_s.jpg&quot; height=&quot;226&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;Eine Warnung an alle Surfer: Erasmus ist gefährlich, kann zu Depressionen und in Einzelfällen auch zu Selbstmord führen. Zu diesem Urteil kommt &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.repubblica.it/2007/11/sezioni/cronaca/perugia-uccisa2/studenti-citta/studenti-citta.html&quot;&gt;Ilvo Diamanti in der italienischen Tageszeitung La Repubblica&lt;/a&gt;; er wird darin von Eugenio Scalfari in der Zeitschrift L‘Espresso unterstützt. Die Subkultur der „staatenlosen Jugend“ sei für den Mord an der englischen Austauschstudentin Meredith verantwortlich, der Anfang November in Perugia geschehen ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Diamanti ist die umbrische Provinzhauptstadt ein herausragendes Beispiel dafür, wie italienische Städte durch Erasmushorden entstellt werden und sich zu Un-Orten ohne „Recht, Ordnung und Autorität“ entwickeln. „In den Universitätsstädten [...] sind die Studenten nur auf der Durchreise. Sie haben keinen Bezug zur Stadt. Und sie haben auch nicht vor, dort den Rest ihres Lebens zu verbringen. Sie zahlen hohe Mieten für ein WG-Zimmer, das ihnen kein Zuhause sein kann.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob sich Diamanti im Klaren darüber ist, wie viele Studenten nach ihrem Erasmusaufenthalt wieder dorthin zurückkehren, wo sie das schönste Jahr ihres Lebens verbracht haben? Die oft sogar, wie ich, dort Arbeit finden, heiraten und sich eine Zukunft aufbauen, die ihnen Italien – wo die Zukunftsaussichten deprimierend sind – nicht bieten kann?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Diamanti geht noch weiter: Die „staatenlosen“ Studenten verfügen über „keinerlei soziale Bindungen. Weder sind sie als Gesellschaft noch als Gemeinschaft zu betrachten. Sie bewegen sich in einem Netz oberflächlicher und meist nur kurzzeitiger Beziehungen. Eng aber unverbindlich.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist nun wirklich die Höhe, lieber, verehrter Herr Diamanti! Als ob Sie nicht wüssten, dass dank des Erasmusprogramms – 1,5 Millionen Studenten seit 1987 – eine Vielzahl dauerhafter Freundschaften, echter Liebesbeziehungen und sogar Familienplanungen entstanden sind (Fragen Sie meine Frau, eine Französin, die ich an der Luiss in Rom kennengelernt habe).
Durch Erasmus haben die Studenten endlich eine Chance, über den Tellerrand zu schauen, zu lernen, sich in anderen Sprachen zu verständigen und – auch wenn Sie das Gegenteil behaupten – sich in einem fremden Land zuhause zu fühlen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn unter 1,5 Millionen Menschen eine Person einem Mord zum Opfer fällt, muss man nicht gleich die größte Bereicherung des heutigen Studentenlebens mit dem Bann belegen. Das zeigt uns nur, dass Erasmus mittlerweile eine weit verbreitete Erfahrung ist, die – und das ist eigentlich gut so – immer mehr Menschen teilen können. Von nationalen Eigenbrötlern und den schönen Zeiten, „als alle immer nur unter sich waren“ will ich nichts mehr hören. Die Welt entwickelt sich weiter&lt;em&gt; et tant mieux&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;p&gt;HIER GEHTS ZUR &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://apps.facebook.com/causes/view_cause/45757&quot;&gt;PETITIONSKAMPAGNE AUF FACEBOOK&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>EXKLUSIV: Meru, die Second-Life-Alternative mit europäischem Kennzeichen</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/11/26/Esclusivo%3A-Meru-lalternativa-a-Second-Life-targata-Stanford</link>
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    <pubDate>Tue, 27 Nov 2007 22:06:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;In Italien bist du als Student spätestens mit 27 Jahren jenseits von Gut und Böse. Vladlen Koltun hat schon mit 21 seinen Phd gemacht und lehrt seit drei Jahren Computer Science in Stanford, der &quot;Studierstube&quot; von &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/11/04/Business-trasgressione-e-vibrazioni%3A-il-segreto-della-Silicon-Valley&quot;&gt;Silicon Valley&lt;/a&gt;, in der auch die Gründer von Google und You Tube die Schulbank gedrückt haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.virtualworlds_s.jpg&quot; height=&quot;191&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vladlen empfängt uns in seinem Büro auf dem Campus. Zur Zeit arbeitet er an einem Projekt, das sich schlichtweg revolutionär anhört: einem „Second-Life-Killer“, d.h. dem Gegenentwurf zu &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://secondlife.com/&quot;&gt;Second Life&lt;/a&gt;, jener virtuellen Community, die aktuell nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern auch jede Menge Geschäfte anzieht. „Second Life hat ein echtes Problem mit der Skalierung, zu viele gleichzeitige Logins verträgt es nicht. Außerdem ist es nicht sonderlich sicher: Du kannst leicht Unterhaltungen mithören oder in Bereiche vordringen, zu denen du keinen Zugang hast. Mit unserem Projekt werden diese Probleme dann alle Vergangenheit sein.“ Diese Idee der Stabilität suggeriert auch der Name des Projekts: Meru meint im Buddhismus das Rückgrat der Welt, das, was alles zusammenhält.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/vladlen.jpg&quot; height=&quot;120&quot; width=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prof. Koltun (links - das Foto stammt von der Website, die die Stanforder Forschungsgruppe vorstellt) leitet das Projekt, das von der National Science Foundation und der Alfred P. Sloan Foundation unterstützt werden. Seit Januar 2007 ist eine &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://vw.stanford.edu/people.html&quot;&gt;Virtual World Group&lt;/a&gt; am Werk, ein multinationales Team von neun Forschern; sie kommen aus Indien, China und den USA.
Und Vladlen? Seine Muttersprache ist Russisch, daneben spricht er fließend Englisch und Hebräisch. „Ich komme aus der Ukraine, die, als ich geboren wurde, noch zur UdSSR gehörte – ein Land und eine Kultur, die verschwunden sind. Deshalb sage ich noch manchmal, ich fühle mich mehr Sowjetbürger als Ukrainer....“ Er lacht: „Nein, im Ernst: Wenn ich mich irgend &quot;etwas fühlen&quot; soll, dann muss ich zugeben: Ich fühle mich als Europäer. Der Alte Kontinent ist für mich viel mehr Heimat als die USA, in denen es praktisch keine ästhetische Tradition gibt. Wenn ich mich hier umschaue, sehe ich nichts, was wirklich schön und liebenswert wäre.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wahrscheinlich hat es auch damit zu tun, dass Vladlen jetzt an einer &quot;Alternativ-Welt&quot; arbeitet, an seiner virtuellen Realität. Eine erste Version von Meru soll Ende 2008 abgeschlossen sein. „Aber wir müssen aufpassen: Ähnliche Ideen gibt es bereits in dem Roman &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Snow_Crash&quot;&gt;Snow Crash&lt;/a&gt; von Neal Stephenson, der von bestimmten Computerspielen erzählt, mit denen sich die Welt verändern lässt.“
Die wirkliche Welt scheint Vladlen hingegen nicht so sehr zu interessieren: Aus seinem Projekt ein Geschäft zu machen, daran hat er noch nicht gedacht. „Auch das Internet war am Anfang nicht kommerziell gedacht. Und seine ersten Schritte hat es auch hier gemacht, in Stanford, mit dem Projekt Arpanet.“ Wie es damit weiterging, ist ja allgemein bekannt. Kein schlechter Anfang also für den jungen &quot;Sowjetbürger&quot;...&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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  <item>
    <title>Post-Amerika-Syndrom</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/11/26/Sindrome-post-America</link>
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    <pubDate>Mon, 26 Nov 2007 21:00:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;
So, jetzt bin ich also zurück in Paris – die Reise hat Nachwirkungen, allen voran die Zeitverschiebung, aber auch eine Menge neuer Ideen und Eindrücke, die mir im Kopf umher schwirren. Jedenfalls bin ich froh, wieder da zu sein, bei meiner Liebsten und in meinem Büro bei cafebabel.com. Und trotzdem ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;... trotzdem muss ich zugeben, dass mich diese Erfahrung mit &lt;em&gt;stars and stripes&lt;/em&gt; stärker geprägt hat als ich erwartet hatte. Das mag für meine Freunde und Kollegen nicht immer angenehm sein... „Hör‘ mir auf mit deinen Amerikageschichten“, hat Prune, meine Kollegin von Eurotik (gibt es mittlerweile auch &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://eurotik.cafebabel.com/en/&quot;&gt;in English&lt;/a&gt; und &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurotik.cafebabel.com/de/&quot;&gt;auf Deutsch&lt;/a&gt;), gestern zu mir gesagt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber trotz allem, liebe Babelianer, die ihr mich „On the road 2.0“ begleitet habt, trotz allem fühle ich mich ein bisschen wie nach der Rückkehr aus dem Erasmusjahr. Vielleicht würde eine Psychoanalyse bei Dr. Allanic helfen, &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&amp;amp;Id=12826&quot;&gt;von dem Prune erzählt&lt;/a&gt;. Oder eine Therapie bei &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/17/Ce-una-vita-dopo-lErasmus-fuori-dallItalia-Parola-di-Fiorella&quot;&gt;Fiorella&lt;/a&gt;. Na ja, so schlimm ist es nicht ... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt dessen gibt‘s hier die Berichte der New York-Etappe, von der ich noch nicht viel berichtet habe.&lt;/p&gt;
&lt;iframe width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; frameborder=&quot;0&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginheight=&quot;0&quot; marginwidth=&quot;0&quot; src=&quot;http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=en&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=106063201078280642525.00043e619f2444befb054&amp;amp;t=h&amp;amp;om=1&amp;amp;ll=40.713956,-92.988281&amp;amp;spn=46.224281,74.707031&amp;amp;output=embed&amp;amp;s=AARTsJrVQo7YNTSI45bq9PAXiHII9m9GBA&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=en&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=106063201078280642525.00043e619f2444befb054&amp;amp;t=h&amp;amp;om=1&amp;amp;ll=40.713956,-92.988281&amp;amp;spn=46.224281,74.707031&amp;amp;source=embed&quot; style=&quot;color:#0000FF;text-align:left&quot;&gt;View Larger Map&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;
&lt;p&gt;Im Big Apple habe ich auch Jay Rosen, den Guru des &quot;crowd-sourcing journalism&quot; getroffen: &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://coffeefactory.cafebabel.com/en/post/2007/11/20/Crowd-sourcing-journalism-for-cafebabelcom&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gibt's den Bericht.&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>USA: I like, I dislike</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/11/19/USA%3A-I-like-I-dislike</link>
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    <pubDate>Mon, 19 Nov 2007 23:07:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Das Land ist so reich und bunt, dass es fast eine exposive Mischung ergibt. Dabei ist es stolz auf das, was es hat und ist und mit einer eisernen, aber modernen Verfassung zu erhalten sucht. Zugleich birgt es Widersprüche, zum Teil brutalster Art. Dennoch verspricht es Herausforderungen, Abenteuer und hinterlässt dem Besucher Fragen, viele Fragen. Das sind die Vereinigten Staaten, wie ich sie gesehen habe. Was mir gut und weniger gut gefallen hat, habe ich hier in einer (nicht ganz ernst gemeinten) Galerie zusammengestellt.&lt;/p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;I like&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2490_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;strong&gt; Die Washingtoner U-Bahn: &lt;/strong&gt;elegant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Tiere in der Stadt:&lt;/strong&gt; lustig.&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2676_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2787_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Multikulti:&lt;/strong&gt; wenn alles zusammen passt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Fahne:&lt;/strong&gt; ziemlich rockig.&lt;br /&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right; width: 240px; height: 182px;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2494_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2851_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Offline Werbung für Webseiten:&lt;/strong&gt; zeitgemäß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;I dislike&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2770_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Die New Yorker U-Bahn: &lt;/strong&gt;eng, schmutzig, &quot;bäh!&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Kaffee bei Starbucks: &lt;/strong&gt;&quot;Roast&quot; soll italienisch sein?&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2862_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2476_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Ratten überall:&lt;/strong&gt; auch in New York ein großes Problem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Den Countdown an der Ampel: &lt;/strong&gt;unerträglich. (Genauso die Autos mit Automatikschaltung - jedesmal eine Vollbremsung)&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right; width: 232px; height: 222px;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2672_s.jpg&quot; height=&quot;240&quot; width=&quot;232&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2701_s.jpg&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Unze, Gallone, Meile...: &lt;/strong&gt;grrrr. Auf dem Foto die Messbecherchen, die Giusy zum Kochen benutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was meint ihr? Bin ich zu provinziell? Wie sehen eure amerikanischen Erfahrungen aus?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Im Herzen von Wikipedia und weitere News aus Florida</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/http%3A//eurogeneration.cafebabel.com/en/post/2007/11/13/Inside-Wikipedia-and-more-from-Florida</link>
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    <pubDate>Fri, 16 Nov 2007 15:09:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Ich verlasse Tampa in Florida: bereichert durch viele neue außergewöhnliche Erfahrungen.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;
Wikipedia – eine großartige Sache und das als no-profit-Organisation!&lt;/strong&gt; Am Freitag traf ich Sandy Ordonez, die Pressesprecherin der Wikimedia Foundation. Von ihr
erfahre ich viel Neues über diese beeindruckende Organisation, die die allseits bekannten Webseite Wikipedia verwaltet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das muss man sich erst vorstellen: Mit nur zwölf Angestellten verfügen sie über einen Betrag von etwa 1,5 Millionen Dollar, das auch Dank einer Reihe von Individualspenden von im Schnitt 25$. Wie machen die das? Die Grundidee ist so einfach wie universell: Wissen soll jedem und kostenfrei zur Verfügung stehen. Um das zu gewährleisten, sind die freien Mitarbeiter von Wikipedia an jeder Phase des Projekts beteiligt. „Jede einzelne Pressemitteilung, die wir herausgeben“, erklärt Sandy, „wird zuerst in einer Gruppe von fünfzig ausgewählten Mitgliedern von Wikipedia abgestimmt“. Das würde ich mir für cafebabel.com auch so wünschen! „Es ist nicht einfach, immer das richtige Gleichgewicht zu finden zwischen Kompromissbereitschaft und der Notwendigkeit, eine Entscheidung zu treffen.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2636_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Eingangsbereich der Wikimedia Foundation: das Büro hat etwa 100 m2, vorne eine Karte mit allen Wikipedia-Logos. Im Januar 2008 wird die Stiftung nach San Francisco umziehen. In der Bucht von Tampa hat auch die &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.wikia.com/wiki/Wikia&quot;&gt;Wikia &lt;/a&gt;ihren Sitz, die Gesellschaft von Jimmy Wales, dem Gründer von Wikipedia.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2633_s.jpg&quot; /&gt; &amp;nbsp;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2635_s.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
„Links unsere Fundraising-Strategie. Da hat Wikipedia gerade eine neue Kampagne gestartet. Rechts: Fanpost aus der ganzen Welt.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2669_s.jpg&quot; /&gt; St. Petersburg Times – wenn Qualitätsjournalismus in der Lokalpresse beginnt.&lt;/strong&gt; Hier habe ich Bill Duryea getroffen (links auf dem Foto mit einem Zuckertütchen von cafebabel.com in der Hand). Er ist Redakteur und hat mir ausführlich die Geschichte einer der beliebtesten Lokalzeitungen der Vereinigten Staaten erzählt (siehe auch den Bericht von den New York Times). Die St. Petersburg Times stützt sich auf ein ausgeklügeltes Geschäftsmodell: Zuletzt hat sie eine kostenlose Tageszeitung für Jugendliche und eine Zeitschrift mit Gesundheitstipps für Frauen herausgebracht. Dabei verdankt sie ihr hohes Niveau ihrer besonderen Gewichtung der Lokalnachrichten aus Florida ebenso wie der nationalen und internationalen News.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Poynter Institute – die Kaderschmiede für Nachwuchsjournalisten.&lt;/strong&gt; Das Poynter ist eine sehr rennomierte Einrichtung, die Ausbildungsmöglichkeiten für Journalisten bietet und sie dabei interessante Recherchen anstellen lässt (siehe dazu die Studie über die Leserperspektiven). Ich habe mich hier mit Bill Mitchell, dem Redakteur von &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.poynter.org/&quot;&gt;Poynter on-line&lt;/a&gt;, und Howard Finberg, dem Redakteur von &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.newsu.org/&quot;&gt;Newsu.org&lt;/a&gt;, unterhalten. Während die eine Webseite aufschlussreiche Diskussionen und Anaysen zum Journalismus sowie Stellenangebote im Bereich der Medien bietet, kann man auf der anderen an einem prima Online-Training für Jungjournalisten teilnehmen. Kostenlos und sehr nützlich.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/US/.CIMG2698_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Noch eine gute und eine schlechte Nachricht.&lt;/strong&gt; Die schlechte: morgen muss ich um fünf Uhr aufstehen.
Dafür gibts zwei gute: Heute abend war ich bei &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/it/post/2007/11/08/On-the-road-20-my-trip-so-far-in-a-Google-Map&quot;&gt;Giusy&lt;/a&gt; eingeladen. Sie stammt aus Sizilien, hat aber auch in Neapel gelebt und hat mich zusammen mit ihrem amerikanischen Freund Chris zu einem after dinner mit kalter Schokolade und Abbracci, einem „Andenken an Italien“ eingeladen (siehe das Foto von Chris). Außerdem fliege ich morgen nach NYC zum letzten Etappenziel meiner USA-Reise. Ich bin völlig erledigt, aber trotzdem sehr froh, dieses fantastische Abenteuer erleben und mit euch teilen zu können. Ihr dürft mir also viel Glück für die letzte Runde wünschen!
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Und in Oakland fragt man sich schon: „Gibt es Italien eigentlich noch?“</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/11/11/E-il-pizzaiolo-disse%3A-Ma-lItalia-e-ancora-un-paese</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:2e5ec4b0a8d05dcd29caf83681f2745a</guid>
    <pubDate>Tue, 13 Nov 2007 18:02:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://photos-b.ak.facebook.com/photos-ak-sctm/v158/101/70/538975999/n538975999_668333_9651.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am 6. November kurz vor halb acht Uhr abends in der Oracle Arena, Oakland, Kalifornien.&lt;/strong&gt; Gleich beginnt das NBA-Spiel der Golden State Warriors gegen die Cleveland Cavaliers. Ich stehe noch in der Schlange und warte auf etwas, das man hier „Pizza“ nennt. Als ich mit Travelers Cheques bezahlen will, ruft die Bedienung (die mindestens schon achtzig ist) den Chef. Er will meinen Pass sehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;- Italien? Das ist noch ein eigenes Land?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Natürlich. Wie kommen Sie darauf?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Na, ich dachte, jetzt mit dem Euro ist in Europa alles eins.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Soweit sind wir noch nicht. Aber auf jedem Pass steht, wie hier ganz oben, „Europäische Union“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Das heißt, das ist jetzt so ähnlich wie in den Vereinigten Staaten, oder nicht? Das wurde ja auch Zeit ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Na ja, aber nur so ähnlich ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Und bis es soweit ist, wird wohl doch noch eine ganze Weile dauern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aber wenn sogar die Pizzabäcker in Oakland sehen&lt;/strong&gt;, dass Europa zusammenwächst, dann heißt das doch, dass sich etwas tut. Das ist ermutigend. Allerdings ist die gute Laune dann wieder verflogen, weil die Warriors auch das vierte Spiel in Folge verloren und sich langsam im Tabellenkeller einrichten. Vielleicht auch, weil &lt;a hreflang=&quot;en&quot; href=&quot;http://www.nbadraft.net/admincp/profiles/marcobelinelli.html&quot;&gt;Marco Belinelli&lt;/a&gt;, der Spieler aus Italien, pardon: aus der EU, nicht gespielt hat ...&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>On the road 2.0 - meine Reise mit google maps</title>
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    <pubDate>Thu, 08 Nov 2007 22:33:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Eurogeneration in Amerika</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Hier ein Versuch von &lt;em&gt;mapping journalism&lt;/em&gt; mit Kurzberichten über die interessantesten Begegnungen in Washington und in San Francisco. Wie findet ihr das? Wenn euch das gefällt, werde ich die Karte weiterhin aktualisieren. Als nächstes geht es nach Tampa und nach New York.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &quot;View larger map&quot; lässt sich das Bild vergrößern.&lt;/p&gt;


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