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  <title>eurogeneration - Persönlichkeiten</title>
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  <description>Das Europa einer neuen Generation</description>
  <language>de</language>
  <pubDate>Thu, 07 Aug 2008 16:45:16 +02:00</pubDate>
  <copyright></copyright>
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    <title>Schluss mit Schlangestehen für Carla Bruni: Französin im Eilverfahren</title>
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    <pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:21:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;
Seit einem Monat versuche ich, per Mail und per Telefon, beim Pressebüro des Elyseepalastes herauszubekommen, was doch eigentlich einfach zu beantworten wäre: Was hat Madame Sarkozy für eine Staatsbürgerschaft?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als kleines Mädchen kam Carla Bruni Tedeschi, die aus dem Piemont stammt, mit ihrer Familie nach Frankreich. Trotzdem hat sie in den über dreißig Jahren, die sie jenseits der Alpen lebt, nie die französische Staatsbürgerschaft beantragt. Nicht einmal auf einer Wählerliste ist sie eingetragen, obwohl sie als EU-Bürgerin an den Kommunalwahlen teilnehmen dürfte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kürzlich erzählte die First Lady in Paris Match, dass es in Frankreich „einige Zeit bräuchte“, bis man die französische Staatsbürgerschaft bekäme, „auch wenn man viele Leute kennt“. Die Journalistin ergänzt: „Aber nun hat sie es geschafft. Endlich ist Schluss mit Schlangestehen für die Erneuerung der Aufenthaltserlaubnis.“ (Was für eine Aufenthaltserlaubnis, bitte schön? Sowas brauchen EU-Bürger doch schon lange nicht mehr)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bestätigung ihrer Einbürgerung lieferte dann ihr Mann höchstpersönlich: Im April in Tunis führte Nicolas Sarkozy seine Frau als „Neu-Französin“ ein.
&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;object width=&quot;420&quot; height=&quot;336&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.dailymotion.com/swf/x59cli&amp;related=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.dailymotion.com/swf/x59cli&amp;related=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;336&quot; allowFullScreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wie hat sie das nur gemacht? Bekam sie die Staatsbürgerschaft durch ihre Heirat, die ihr dann in wenigen Wochen das beschert hat, worauf andere vier Jahre warten? Oder wurde sie eingebürgert, weil sie schon über zehn Jahre in Frankreich lebt? Allerdings geht auch das den bürokratischen Weg und dauert für Normalsterbliche mindestens ein halbes Jahr. Aber da sie im Februar geheiratet hat und – laut Paris Match – Ende April schon die französische Staatsbürgerschaft in der Tasche hatte, wird man ihr wohl doch irgendwie entgegengekommen sein. Oder etwa nicht? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist Carla Bruni, die sogar im Kalender der Carabinieri als Aushängeschild Italiens zu bewundern war, also eine Französin. Aber, keine Sorge, Mamma Bruni hat gestern vor dem Spiel Italien gegen Frankreich versichert: „Meine Tochter ist natürlich für Italien, wie immer.“ Wenigstens hat sie uns Glück gebracht.
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Hallo, ich bin ein Virus aus Neapel</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/06/12/Ciao-sono-un-virus-di-Napoli</link>
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    <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:21:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2008/06/12/../public/eurogeneration/virusnapoli.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HALLO,
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ICH BIN EIN VIRUS AUS NEAPEL. AUS GRÜNDEN MANGELNDER ERFAHRUNG, TECHNISCHER UND WIRTSCHAFTLICHER MITTEL UND ...&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;&lt;strong&gt;... UND VOR ALLEM AUFGRUND MEINER UNERTRÄGLICHEN TRÄGHEIT BITTE ICH DICH, SELBST EINE DATEI DEINER WAHL AUF DEINEM COMPUTER ZU LÖSCHEN UND MICH AN EINE BELIEBIGE ADRESSE WEITERZULEITEN
.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;&quot; lang=&quot;IT&quot;&gt;&lt;strong&gt;DANKE UND VIEL ERFOLG ...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Nachricht schwirrt seit einigen Tagen per Mail umher. Zumindest wir Neapolitaner versuchen sie mit Humor zu nehmen – auch wenn sich der Müll, ungeachtet der geistlichen Unterstützung, &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://www.ilsole24ore.com/art/SoleOnLine4/Italia/2008/06/rifiuti-berlusconi-napoli-sepe.shtml&quot;&gt;die Berlusconi von Kardinal Sepe erhält&lt;/a&gt;, weiter in unsere Straßen türmt ...&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Flucht nach vorne: Es gibt ein Leben nach Erasmus</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/17/Ce-una-vita-dopo-lErasmus-fuori-dallItalia-Parola-di-Fiorella</link>
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    <pubDate>Mon, 15 Oct 2007 18:51:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Ein Gespräch mit Fiorella über den ‚&lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/15/Depressione-post-Erasmus&quot;&gt;Erasmus-Effekt&lt;/a&gt;‘: Auslandsstudium, Grenzerfahrung, Lebensphase.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Willkommen auf Eurogeneration, Fiorella. Kannst du in fünf Worten deine Erfahrungen während des Erasmusjahres zusammenfassen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Adriano, und danke für die Einladung. Also, das Klischee ist ja: Alkohol, Sex, Party, Freunde und Unterhaltung. Aber ich denke, ein Jahr im Ausland bedeutet etwas anderes und vor allem wesentlich mehr als das: die Möglichkeit, sich auszuprobieren, sich mit anderen auseinanderzusetzen, noch einmal ein ganz neues Leben anfangen, ein reiferes und bewußteres Leben. Das sind schon mehr als fünf Worte – aber es ist auch schon zwei Jahre her, seit ich 2004/05 in Alicante war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hast du das Post-Erasmus-Syndrom überwunden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, eigentlich wird es mit jedem Jahr schlimmer! Nach einer ersten kritischen Phase, die unmittelbar nach der Rückkehr einsetzt, ‚normalisiert‘ sich das Gefühl, aber es begleitet dich immer. Das hat aber auch seine positiven Effekte, denn es treibt dich immer wieder an, etwas Neues zu wagen und so schaffst du den Absprung schneller als die anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was machst du zur Zeit? Gelingt es dir, dieses Leben zwischen vielen Kulturen, wie du es in Spanien kennengelernt hast, beizubehalten?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin gerade wieder einmal auf dem Sprung, diesmal hoffentlich endgültig nach Spanien oder nach Norditalien. Bis ich im Oktober abreise, arbeite ich im Bereich Grafik und Kommunikation. Dieses Jahr habe ich dank eines Projekts der Region Kampaniens (&lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://urp.regione.campania.it/urp_news/published_news.php?set_acronym=acronym&amp;amp;id_new=701&quot;&gt;G.B. Vico&lt;/a&gt;) für vier Monate in einer Galerie in Madrid mitgearbeitet und dort viel dazugelernt: Es war eine weitere großartige Auslandserfahrung, ich habe wunderbare Menschen kennengelernt und das Leben mit und zwischen den Kulturen auskosten können, das es zuhause ja nur in begrenzem Maße gibt – vor allem im Süden und vor allem in Cava, aber das ist eine andere Frage, das weißt du ja selbst ... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hast du noch Kontakt zu deinen Freunden aus Alicante?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, wenn auch nur phasenweise. Die Entfernungen sind zu groß, um sich regelmäßig zu sehen, aber dank Messenger, E-mail und den anderen Technologien gelingt es uns, den Kontakt zu halten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hast du dich mit ihnen über deine Arbeit zur „Antropologie des Erasmusprogramms“ ausgetauscht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur das: Sie sind auch zu meiner Diplomverteidigung gekommen! Alle in Alicante wußten, dass ich meine Arbeit zu Erasmus schreiben würde und sie haben sie alle gelesen (und zwar ganz, zu meiner großen Verwunderung!). Das Schönste war jedoch, zu sehen, wie meine Erasmusfreunde und meine Kommilitonen – die auch in anderen Städten Erasmus gemacht haben –, meine Emotion geteilt haben, als ich zum Ende der Diskussion „Tornano in mente“ von Alex Britti zitiert habe: „Momente, die ich intensiv erlebt habe, kehren besonders intenstiv auch in der Erinnerung zurück,  und so sind auch alle Menschen, die ich kennengelernt habe, auf einmal wieder da. Nur weil man es nicht sieht, heißt es nicht, dass da nichts ist.“ Ich hoffe, dass ich allen Erasmusstudenten habe deutlich machen können, was ‚da noch ist‘, auch nach zwei Jahren und – das wünsche ich mir – auch später noch.
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
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    <title>Ich komme aus Polen – muss ich deshalb als Klempner arbeiten?</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/07/02/Plombier-ou-serveuse-%3A-leurogeneration-de-lEst-a-le-choix</link>
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    <pubDate>Tue, 09 Oct 2007 18:32:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Wir treffen die Eurogeneration aus den östlichen Ländern in Paris. Agnieska kommt aus Polen und erklärt uns die absurde Situation ihrer Landsleute in Frankreich: „Wenn wir nicht arbeiten, spielt das keine Rolle. Wenn wir aber Arbeit suchen, stehen uns nur einzelne Bereiche (Gastgewerbe, Hilfsarbeiten usw.)  offen. Ich habe Literatur studiert, will ich nicht als Klempner arbeiten ...“. Ähnlich geht es auch Joana, einer Rumänin. Sie sagt und: „Und wenn sie uns arbeiten lassen, dann sind die Arbeitszeiten minimal. Vollzeit gibt es für uns nicht.“&lt;/p&gt;
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      </item>
    
  <item>
    <title>An alle Ex-Erasmus: Erzählt uns eure Geschichte!</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/10/04/Le-vie-dellErasmus-sono-infinite-Anche-tu-sei-un-ex-Di-tua</link>
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    <pubDate>Sat, 06 Oct 2007 19:02:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;Erinnert ihr euch an das Gefühl? Ihr sitzt (halb dösend) in der Vorlesung, erschöpft, aber glücklich, berauscht und ein bisschen stolz, in Gedanken bei der Bekanntschaft vom letzten Abend oder einfach nur völlig verkatert, weil ihr die halbe Nacht in der Kneipe Gläser gespült habt. Es gibt viele solcher Geschichten aus der Erasmuszeit, aber wenn sie vorbei ist, rückt alles in die Ferne. Sicher, am Anfang ist das Leben grau und öde und die &lt;a hreflang=&quot;de&quot; href=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/15/Depressione-post-Erasmus&quot;&gt;Depression&lt;/a&gt; verklärt die Erlebnisse aus dem fernen Land zu Heldentaten einer vergangenen Epoche. Aber irgendwann fangen sich (fast!) alle wieder, das habt ihr in euren Kommentaren bestätigt. Oft bereichert durch wertvolle Erfahrungen und bereit, zu neuen Ufern aufzubrechen – physisch oder auch nur symbolisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://farm2.static.flickr.com/1392/1335298843_f0b8459f01.jpg?v=0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir planen für die erste Novemberwoche – dann, wenn der Sommer endgültig vorbei ist (auch in Cetara, wo sich vergangenen Sonntag noch die Badegäste drängten) – ein Dossier mit den Erinnerungen der Ex-Erasmus: Geplant ist eine &lt;strong&gt;Bildergalerie mit vier bis fünf witzigen, kuriosen oder auch traurigen Erlebnissen aus eurer Erasmuszeit&lt;/strong&gt;, die ihr mir schickt. Vielleicht seid ihr ja noch mit jemandem zusammen, den ihr von damals kennt. Oder sogar verheiratet. Vielleicht seid ihr dorthin zurückgekehrt oder gleich dort geblieben. Oder ihr habt seitdem den Absprung doch nicht mehr geschafft und träumt davon, wieder loszuziehen. Vielleicht habt ihr euch aber auch eine Arbeit gesucht, die euch das Erasmusgefühl nun Tag für Tag beschert?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ihr solltet&lt;/strong&gt; mindestens ein Semester im Erasmusaustausch gewesen sein – wo auch immer – und Lust haben, eure Geschichte mit den 400.000 Lesern von cafebabel.com zu teilen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ihr schickt&lt;/strong&gt; uns ein witziges Foto von euch aus der glorreichen Erasmuszeit und eins von heute, damit wir sehen, was aus euch geworden ist … Falls ihr kein Foto habt, dafür eine um so bessere Geschichte, dürft ihr zum nächsten Punkt übergehen, aber glaubt nicht, dass ihr euch drücken könnt!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ihr erzählt&lt;/strong&gt; eure Geschichte mit allem, was dazu gehört – wenn ihr dabei sentimental werdet, lasst uns mitweinen! –, behandelt Namen und Daten aber so, dass wir im Rahmen des seriösen Journalismus bleiben…
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Ganze schickt ihr an:&lt;/strong&gt; farano[at]cafebabel.com
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jetzt ist die Eurogeneration dran! &lt;/strong&gt;Kramt in euren Fotokisten (oder eurer Erinnerung), ruft eure Erasmusfreunde an oder fragt eure Freunde nach ihren Geschichten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auf dem Foto der Strand von Cetara &lt;/em&gt;ohne &lt;em&gt;Badegäste (also wahrscheinlich im Januar aufgenommen) von &lt;a hreflang=&quot;it&quot; href=&quot;http://flickr.com/people/asalsano/&quot;&gt;Antolo/Flickr&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Das Interview mit Roberto Saviano</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/10/02/Le-foto-dellintervista-a-Saviano</link>
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    <pubDate>Thu, 04 Oct 2007 12:57:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
        <category>Mafia</category>    
    <description>    &lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/saviano_farano.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neapolitaner unter sich, vergangene Woche in der Pariser Zentrale von Gallimard: Der Autor von &lt;em&gt;Gomorrha&lt;/em&gt;, Roberto Saviano (&lt;em&gt;rechts im Bild&lt;/em&gt;) aus Casal di Principe gibt mir das letzte einer Reihe von Interviews mit der französischen Presse (von &lt;em&gt;Le Monde&lt;/em&gt; bis zum Newssender LCI). Und das einzige, das er auf Italienisch führt. Gallimard wird die französische Ausgabe von &lt;em&gt;Gomorrha &lt;/em&gt;herausbringen und sich damit den Verlagshäusern in 29 Ländern anschließen, wo das Buch, das in Italien bei Mondadori verlegt wird, bereits erschienen oder im Erscheinen begriffen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/saviano_tutti.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch eine eine Handvoll Zuhörer sind da: Eine Studentin der Sorbonne, die zum Phänomen Camorra arbeitet (&lt;em&gt;links&lt;/em&gt;) und die erstaunlich gut Italienisch spricht. Vincent (&lt;em&gt;rechts&lt;/em&gt;), ein Franzose, der in Bozen lebt und der bei Gallimard für die italienische Belletristik zuständig ist. Er hat auch die französische Übersetzung von &lt;em&gt;Gomorrha &lt;/em&gt;besorgt: eine bedeutende Leistung angesichts der sprachlichen Kapriolen, die Saviano zuweilen treibt („Wer oder was ist ‚scamazzo‘?“). Außerdem Nicola Scarpelli, der das Interview für cafebabel.com aufgezeichnet hat, und Francesco Piccinini, dem wir diese Fotos verdanken, auf denen er die gedämpfte Atmosphäre des Salons in der Rue Bottin eingefangen hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Interview wird in zwei Teilen, am 8. und am 16. Oktober erscheinen. Die Buchpremiere von &lt;em&gt;Gomorrha &lt;/em&gt;in Frankreich ist für den 18. vorgesehen.&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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  <item>
    <title>Nord-Süd-Connection im Mittelmeer</title>
    <link>http://eurogeneration.cafebabel.com/de/post/2007/09/02/Capperi-che-eurogeneration</link>
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    <pubDate>Thu, 04 Oct 2007 12:44:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>Laura</dc:creator>
        <category>Persönlichkeiten</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.CIMG2094_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitten im Mittelmeer treffe ich ein bisschen Eurogeneration – in den Ferien auf Pantelleria, einer kleinen Insel auf halbem Weg zwischen Tunesien und Sizilien. In den Ortsnamen hat sie ihre arabischen Wurzeln erhalten, sie selbst ist die „Tocher des Windes“, der über den erloschenen Vulkanen und um die Nasen ihrer aufgeweckten Bewohnern weht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.CIMG2091_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst Antonio, der sich ein wenig ziert und nicht fotografiert werden will. Er verkauft am Eingang der Ortschaft Scauri Leckereien: Kapern und Linsen, &lt;em&gt;bottarga di tonno&lt;/em&gt; und eingelegte Oliven aller Art. Die Besten sind die schwarzen mit den kandierten Orangen: Er hat sie nach Bernini benannt, „weil ich in den Lebenserinnerungen des neapolitanischen Komponisten gelesen habe, dass er sie so am liebsten mochte“. Auch wenn es nicht so aussieht, hat Antonio schon mehr im Leben gesehen als die Kapern aus Pantelleria. „Geboren bin ich in Kalabrien. Ich war bei den Kommunisten, aber nach dem Prager Frühling bin ich Sozialdemokrat geworden. Also habe ich meine Siebensachen zusammengepackt und bin nach Deutschland gegangen. Ich erinnere mich noch gut an Willy Brandt, einen echten Staatsmann; einmal bin ich nach Hamburg gefahren, um ihn zu sehen.“ Ob er Sehnsucht hat nach Deutschland? „Ja, schon ein bisschen...“, gesteht er ein. Dann sehe ich auch in seinem Wagen, zwischen Kapern und anderem, ein leicht verblichenenes deutsches Buch liegen. „Schon möglich, dass ich im Herbst beschließe zurückzukehren und dort ein kleines Importunternehmen aufbaue. Unsere Produkte sind einzigartig und begehrt. Und nur dort lässt sich auch etwas bewegen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://eurogeneration.cafebabel.com/public/eurogeneration/.CIMG2132_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Riccardo bedient den Pizzaofen. Wenn auch nur diesen einen wunderbaren Abend lang, an dem wir zusammen mit Freunden und den Feriengästen des Palazzetto di Karuscia, in einer anderen Gegend von Pantelleria, Pizza backen. Ehrlich gesagt haben wir uns weniger mit dem Pizzateig beschäftigt, dafür mehr mit dem Pizzabäcker geplaudert. Der ist eigentlich Doktorand in Holland: „In Luftfahrttechnik. Nach dem Studium habe ich überlegt, was ich machen soll. Und mir ist klar geworden, dass Europa ganz andere Bedingungen bietet als Italien. Das Forschungszentrum in Holland, bei dem ich arbeite, funktioniert so effizient wie ein Unternehmen, mein Chef verwaltet sein Budget wie ein Manager. Wenn ich für meine Untersuchungen ein neues Gerät brauche, gehe ich in sein Büro und frage ihn direkt. Und wenn genügend Geld da ist, habe ich in ein paar Wochen den Apparat. Und was die Forschungsmittel angeht, das ist kein Vergleich zu dem, was es in Italien gibt... Von einem Stipendium kann man gut leben und bekommt auch noch Zuschüsse. Mir hat die Universität sogar meine Möbel bezahlt!“
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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