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eurogeneration

Das Europa einer neuen Generation

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multiculturalism { Keyword }

02

11

2007

Auf dem Lehrplan der American University: cafebabel.com

Erster Programmpunkt: Ein Treffen an der American University mit Professor Shalini Venturelli, die aus Lucca in Italien stammt und hier die Abteilung für Internationale Kommunikation leitet. Wir unterhalten uns kurz in ihrem Büro und dann sagt sie: „Jetzt gehen wir unterrichten“. „Was heißt: wir?“, frage ich.

Wenig später stehe ich vor einem Kurs mit etwa dreißig Studenten aus der ganzen Welt und spreche über die Medien in Europa, zeige ihnen die Homepage von cafebabel.com (auch EUrotik und die Slideshow von Komikazen, die richtig Eindruck macht). Das Publikum ist ebenso interessiert wie interessant: Amerikaner, Asiaten, Europäer, ...

Danach beginnt die Professorin mit dem eigentlichen Unterricht: Es geht um die Tendenzen in der Kulturpolitik in den USA, in Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Das Beispiel USA erweist sich als besonders aufschlussreich im Vergleich zur europäischen Union: Auch für die Schule von Chicago stellte sich die Frage nach dem Gemeinschaftsgefühl in einem mulitikulturellen Land. Eine Antwort geben die Massenmedien. Kommt euch das bekannt vor?

Das Merchandising ist übrigens genial: Und das T-Shirt der ersten amerikanischen Universität, an der cafebabel.com auf dem Lehrplans steht, musste ich natürlich haben!

29

10

2007

Washington ist das Brüssel der USA: Aber hier ist auch der Schleier willkommen

570.000 Einwohner, überschaubar, ruhig und trotzdem eine Weltstadt: Washington erinnert an Brüssel, die (Provinz-)Hauptstadt der vereinigten Staaten von Europa. Wie die USA hat es seine Institutionen in einer eher unspektakulären Stadt versammelt.





Doch schon bei der Ankunft am Flughafen wird mir klar, dass ich nicht in Europa bin, schon, weil ich über eine Stunde anstehe (Es lebe Schengen!), aber auch, weil dort ein Plakat mit der Aufschrift WELCOME die Immigranten eigens willkommen heißt. Könnt ihr euch dieses Bild in Paris (wo der Schleier in den Schulen verboten ist), in Berlin oder in Rom vorstellen? Ich habe den Eindruck – und mein einheimischer Begleiter bestätigt mir das – dass man in den USA zumindest freundlicher begrüßt wird.

Foto: Greg Gorman
Für die, die es interessiert: Hier einige Fotos.